Projektübersicht

Problem

Verfügbare Kommunikationssysteme für Drohnen werden den hohen Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt nicht gerecht.

Ziel

Entwicklung eines mobilfunkbasierten Kommunikationssystems für Drohnen.

Lösung

Entwicklung von automotive grade 4G/5G Kommunikationsmodulen, MAVLink basierte Protokolle optimiert für Mobilfunk, 4x4 MIMO, LTE-M und redundante Mobilfunknetze.

Das Projekt

Problemstellung

Zukünftig werden vermehrt Drohnen zum Einsatz kommen, die außerhalb der Sichtweite eines Steuerers operieren. Konventionelle Fernsteuerungen kommen für solche Einsätze, aufgrund ihrer Reichweitenbegrenzung, nicht in Frage. Einfache mobilfunkbasierte Systeme können bei hoher Mobilfunkauslastung oder mangels Netzabdeckung keine zuverlässige Kommunikation gewährleisten.

Um den hohen Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt gerecht zu werden, muss jedoch jede Drohne über ein hochgradig zuverlässiges Kommunikationssystem zur Positionsübermittlung verfügen. Ferner muss jederzeit die Möglichkeit bestehen in die Flugplanung einzugreifen.

Projektziel

Das Projektziel besteht in der Entwicklung und Validierung eines mobilfunkbasierten Kommunikationssystems für Drohnen. SUCOM soll den hohen Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt gerecht werden. Das bedeutet, dass die Übertragung sicherheitskritischer Informationen unterbrechungsfrei gewährleistet sein muss. Dabei handelt es sich in erster Linie um Informationen die im Zusammenhang mit Unmanned Traffic Management Systemen (UTM), zur Erstellung von Luftlagebildern (ID, Position, Flughöhe, Flugrichtung, Geschwindigkeit etc.), benötigt werden.

Projekt_Sucom

Durchführung

Im SUCOM Projekt wird eine für Drohnen maßgeschneiderte Kommunikationslösung entwickelt, mit dem Ziel ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Alle beteiligten Komponenten werden in Hinblick auf die Besonderheiten des Anwendungsfalls optimiert. Zur Maximierung der Verbindungsgüte kommen moderne 4G/5G Modems mit einem 4x4 MIMO Mehrantennensystem zum Einsatz. Es wird ein MAVLink basiertes Kommunikationsprotokoll entwickelt, optimiert für die Verwendung über Mobilfunknetze. Dadurch soll eine zuverlässige Verbindung, auch bei einem Minimum an verfügbarer Bandbreite, gewährleistet werden. Um die Auswallwahrscheinlichkeit weiter zu reduzieren werden redundante Mobilfunknetze genutzt.

Zur Validierung des Systems werden im Rahmen des Projekts mehrere Testreihen mit einem Gesamtumfang von 500 Flugstunden absolviert.

Eckdaten

Verbundkoordinator

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Berlin

Projektvolumen

1.475.545,97 € (davon 78 % Förderanteil durch BMVI)

Projektlaufzeit

08/2020 – 08/2022

Projektpartner

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Berlin

Wingcopter GmbH, Darmstadt

Emqopter GmbH, Würzburg

CiS GmbH, Bentwisch

Assoziierte Partner

Vodafone GmbH, Düsseldorf

Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen

Let's get in touch

Sie haben weitere Fragen? Wir melden uns umgehend.

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Bitte geben Sie eine Nachricht ein.